Energiesparförderung - So funktioniert es

Sie planen den Einbau moderner Fenster oder eine umfassendere Gebäudesanierung?

Auf den ersten Blick erscheint das Angebot von Bund, Land und Kommunen unübersichtlich. Allerdings hat sich im Bereich der Energiesparförderung eine Systematik herausgebildet, der die einzelnen Programme trotz unterschiedlicher Ausrichtungen und Zielgruppen folgen. So werden Fördermittel im Regelfall als Zuschuss oder als zinsverbilligtes Darlehen vergeben.
Natürlich lohnt eine Investition nur dann, wenn auch ein entsprechender Ertrag erreicht werden kann. Die Investition ist die Energieberatung und die Umsetzung der vorge- schlagenen Sanierungen, der Ertrag ergibt sich aus der möglichen Energieeinsparung und einer Wertsteigerung des Objektes.

Staat und Länder unterstützen Sie bei der Finanzierung von energetischen Energieberatungen an Wohngebäuden.

Lassen Sie sich umfangreich beraten.

Ausführliche Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen erhalten Sie im Bereich www.kfw.de Bauen, Wohnen, Energie sparen.
Zinsvergünstigte Darlehen

Die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union stellen Bauherren und Eigentümern auf Antrag zinsgünstige Refinanzierungsdarlehen zur Verfügung. Die Zinsen sind im Vergleich zum aktuellen Marktzins um ein bis zu mehreren Prozenten günstiger. Anträge nehmen die Banken entgegen. Darlehensprogramme sind die am häufigsten angebotene und genutzte Art der Energiesparförderung.

Beispiele für zinsvergünstigte Darlehen sind
 
*  Wohnraum modernisieren (KfW-Programm)
* Solarstrom erzeugen (KfW-Programm)
* Ökologisch bauen (KfW-Programm)
* Energiesparprogramm des Landes Baden-Württemberg


Zuschüsse

Seit dem 15.08.2012 gibt es eine höhere Förderung für Eigenheimbesitzer, die ihre Wärme aus bestimmten erneuerbaren Energiequellen gewinnen. Ebenso wird seit dem 01.07.2012 die qualifizierte Energieberatung besser gefördert.

Die verbesserten Zuschüsse für die Gewinnung von Wärme mittels Solarkollektoren, Wärmepumpen und Biomasse-Heizanlagen gelten nur unter bestimmten Bedingungen. So erhält man beispielsweise für Solarthermieanlagen bis 40m² einen Zuschuss zwischen 1.500 Euro und 3.600 Euro. Wärmepumpen werden zwischen 1.300 Euro und 12.300 Euro gefördert.

Zuschüsse sind Starthilfen, die gewährt werden, um beispielsweise gewünschte Investitionen im Gebäudebestand zu erleichtern. Die Förderung kann im Regelfall nur einmalig in Anspruch genommen werden. Zuschüsse müssen vor Beginn des Vorhabens beantragt werden und werden nach Abschluss der Investition ausgezahlt. Bauherren und Eigentümer müssen die Zuschüsse nicht zurückzahlen. Allerdings sind die Fördermittel zu versteuern.

Beispiele für Zuschussprogramme sind

* Tilgungszuschuss der KfW im Rahmen Gebäudesanierungsprogramms
* EnergieHolz Baden-Württemberg
* Markteinführung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
* EnergieSparCheck
* Vor-Ort-Beratung